Herbert Wagner
Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
Eisenbahnstr. 52
50189 Elsdorf
Tel.: 02274 7927

 

 

 

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Mammographiescreening

Mammographiescreening Hotline: 0211 59 70 70 00

Zur Zeit wird die Mammographie nur bei einem begründeten Verdacht oder einem hohen Risiko für Brustkrebs von den Krankenkassen bezahlt. Die Mammographie als reine Vorsorgeuntersuchung war also bislang nicht Bestandteil des gesetzlichen Krebsfrüherkennungsprogramms.
Der Begriff "Screening" leitet sich aus dem englischen Wort "screen" (= Sieb, Filter) ab. Ein Screening-Verfahren ist dazu da, Krankheiten in einem beschwerdefreien Stadium zu erfassen. Demzufolge handelt es sich bei dem Mammographiescreening um eine Brustkrebs-"Reihenuntersuchung" von Frauen einer bestimmten Altersgruppe, die keine Symptome haben. Mit Hilfe der Mammographie sollen Brustkrebserkrankungen so in einem möglichst frühen Stadium entdeckt werden. Wie wichtig es ist, einen bösartigen Knoten in der Brust frühzeitig zu erkennen, haben mehrere große wissenschaftliche Studien gezeigt.
Mammographie-Screening beinhaltet regelmäßige Röntgenuntersuchungen bei Frauen einer bestimmten Altersgruppe. Anhand von Einwohnermeldedaten werden diese Frauen zur Untersuchung eingeladen. Das Screening-Programm muss wesentliche Qualitätssicherungsstrukturen gewährleisten. Diese sollten Doppelbefundung beziehungsweise Drittbefundung der Aufnahmen, einheitliche Dokumentation, einheitliche technisch-apparative Qualitätssicherung umfassen.
In einigen europäischen Ländern (u. a. Großbritannien, Niederlande und Schweden) und in den USA gibt es bereits seit einigen Jahren ein landesweites Mammographiescreening. (Erfahrungen Mammographiescreening Niederlande) In Deutschland laufen seit 2001 in einigen Regionen (Bremen, Wiesbaden, Region Weser-Ems und seit September 2002 auch Erlangen) Modellprojekte.
Die meisten Brustkrebserkrankungen treten bei Frauen zwischen 50 und 70 Jahren auf. Studien aus anderen Ländern haben gezeigt, dass Frauen dieser Altersgruppe auch am meisten von dem Screening profitieren. Daher schließt das Screening in Deutschland auch nur Frauen zwischen dem 51. und 70. Lebensjahr ein. Ihnen bietet sich dann die Möglichkeit, im Rahmen der gesetzlichen Krebsvorsorge im zweijährigen Abstand eine Screening-Mammographie zu Lasten der Krankenkasse durchführen zu lassen.
Für Brustkrebspatientinnen jeden Alters gilt: je kleiner der Tumor bei der Diagnose, desto größer die Heilungschancen.

Allerdings: Die Sensitivität einer Mammographie wird maßgeblich durch die Art des Brustgewebes der Frau beeinflusst. Schnell wachsende, aggressive Tumoren sind in vielen Fällen dafür verantwortlich, dass die Mammographie versagt.

Mammographiescreening im Erftkreis
Das Screening für die Frauen im nördlichen Erftkreis wird in der Röntgenpraxis am Krankenhaus Bergheim durchgeführt.
Möglicherweise gibt es für Frauen in Kerpen noch die Möglichkeit, die Mammographie in einer mobilen Einheit durchführen zu lassen.
In Ausnahmefälen werdem die Untersuchungen auch im für Köln Stadt zuständigen Institut Turiner Str.2 durchgeführt.
Sollte der Wunsch bestehen, am Screening teilzunehmen, eine Einladung wurde aber noch nicht zugeschickt, kann über die Hotline ein Einladungstermin organisiert werden.
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(Hotline: 0211 59 70 70 00).

siehe auch

http://www.mammo-programm.de/screening-programm/karte_details.php?region=79

© Herbert Wagner, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
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