Herbert Wagner
Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
Eisenbahnstr. 52
50189 Elsdorf
Tel.: 02274 7927

 

 

 

Empfängnis-verhütung
Schwangerschaft
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gynäkologische Infektionen
diverse Themen
 
 

 

sinnvolle Untersuchungen über die Mutterschaftsvorsorge hinaus

Die Mutterschaftsrichtlinien berücksichtigen leider nicht die Lebenssituationen von Schwangeren.
In bestimmten Situationen können medizinische Leistungen Sinn machen, obwohl sie von der Krankenkasse nicht bezahlt werden.

Toxoplasmose
Diese Untersuchung ist sinnvoll für Katzenbesitzer.- Katzenkot und unbehandeltes Fleisch sind die Hauptübertragungswege bei der Infektion mit Toxoplasmose.
Eine Erstinfektion in der Schwangerschaft ist problematisch, denn es können gravierende Fehlbildungen beim Kind auftreten. Allerdings haben 50% aller Schwangeren die Erkrankung schon unbemerkt durchbemacht.
Durch eine Blutuntersuchung kann man feststellen, ob sich der Körper schon einmal mit Toxoplasmose auseinandergesetzt hat. Wenn eine Schwangere weiß, dass sie die Erkrankung schon einmal unbemerkt durchgemacht hat, geht sie viel unbeschwerter mit ihrer Katze um.
Art der Untersuchung: Blutentnahme
Kosten: 20 €
Wann: so früh wie möglich

Dopplersonographie
Mit Hilfe der Dopplersonographie kann man die Flussgeschwindigkeit in Blutgefäßen messen.
Der normale Blutfluss in allen Gefäßen bei Mutter und Kind ist die Voraussetzung für die ausreichende Versorgung und das normale Wachstum des Kindes.
Misst man normale Werte für den Blutfluss bei Mutter und Kind, bestehen optimale Voraussetzungen für den weiteren Schwangerschaftsverlauf.
Misst man von der Norm abweichende Werte, würde die weitere Schwangerschaft intensiver überwacht, damit eine mögliche Regelwidrigkeit frühestmöglich erkannt wird und man reagieren kann.
Kosten für Sie: 60 Euro
Optimaler Zeitpunkt für eine solche Untersuchung: 24. – 27. Schwangerschaftswoche

kombinierter Test
Der kombinierte Test besteht aus einer Ultraschalluntersuchung, bei der die sog. Nackenfalte des Kindes gemessen wird, und einer Blutentnahme, bei der zwei mütterlicher Blutwerte bestimmt werden.
Es kann eine Wahrscheinlichkeit angegeben werden, an Hand man das Risiko einer einer Chromosomenstörung wie Trisomie 21 (Morbus Down) beim ungeborenen Kind abschätzen kann.
Der Test gibt aber keine definitive Auskunft darüber, ob tatsächlich eine Chromosomenstörung vorliegt.
Wollen sie definitiv erfahren, ob eine Chromosomenstörung vorliegt, muss eine Fruchtwasseruntersuchung vorgenommen werden.
Für ältere Schwangere (älter als 35 Jahre) ist das Frühscreening eine gefahrlose Methode, Chromosomenschäden weitgehend auszuschließen.
Die Untersuchung muss in der 12. – 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.
Wichtig: Vor Durchführung des Testes sollten Sie über sich legen, wie Sie mit allen möglichen Testresultaten, insbesondere der Aussage: „Trisomie 21 wahrscheinlicher“ umgehen werden.
Kosten für Sie: 120 Euro
Wann: 12. - 14. Schwangerschaftswoche

zusätzliche Ultraschalluntersuchungen
Die Mutterschaftsrichtlinien sehen prinzipiell nur 3 Untersuchungen in der gesamten Schwangerschaft vor (siehe Patientenmerkblatt).
Manchmal kann aus Termingründen Ihr Ehegatte, Mutter, Vater, etc. Sie nicht zu der normalen Untersuchung begleiten. Wenn Sie es wünschen, kann eine zusätzliche herkömmliche Ultraschalluntersuchung außerhalb der normalen Mutterschaftsvorsorge zu einem von Ihnen gewünschten Zeitpunkt durchgeführt werden. Bitte vereinbaren Sie einen Termin.
Es besteht die Möglichkeit der Aufzeichnung der fotogensten Momente auf DVD
Kosten für Sie: 40 Euro
Kosten: 17 €
Wann: am photogensten ist das Baby zwischen der 16. und 24 Schwangerschaftswoche

zusätzlicher Chlamydien Test/Untersuchung auf krankhafte Keime am Ende der Schwangerschaft
Ist eine ungewöhnliche Scheideninfektion möglich? Eine bestehende Chlamydieninfektion oder Infektion mit Gonorhoe (Neisseria gonorrhoica, "Tripper") kann zu Augeninfektion beim Kind führen. Scheideninfektionen durch andere Keime können zu Komplikationen beim Neugeborenen nach der Geburt führen
Art der Untersuchung: Scheidenabstrich
Kosten: 15 €
Wann: ab 37. Schwangerschaftswoche

 

© Herbert Wagner, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
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