Herbert Wagner
Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
Eisenbahnstr. 52
50189 Elsdorf
Tel.: 02274 7927

 

 

 

Empfängnis-verhütung
Schwangerschaft
Kinderwunsch
gynäkologische Infektionen
diverse Themen
 
Startseite

 

Antibabypille: Wissenswertes über das Thromboserisiko

Zahlen betreffend Thrombose und Antibabypille

Stellen Sie sich 10.000 Frauen zwischen 16 und 20 Jahren vor, die ein Jahr lang beobachtet werden. Alle diese Frauen sind gesund und nehmen keine Antibabypille. In dieser Zeit werden 1-2 Frauen eine tiefe Beinvenenthrombose erleiden.

Stellen Sie sich 10.000 Frauen zwischen 16 und 20 Jahren vor, die ein Jahr lang beobachtet werden. Alle diese Frauen sind gesund und nehmen eine Antibabypille der sog. „Ersten Generation“ anwenden. In dieser Zeit werden 3-5 Frauen eine tiefe Beinvenenthrombose erleiden.

Stellen Sie sich 10.000 Frauen zwischen 16 und 20 Jahren vor, die ein Jahr lang beobachtet werden. Alle diese Frauen sind gesund und nehmen eine Antibabypille der sog. „Dritten Generation“. In dieser Zeit werden 5-9 Frauen eine tiefe Beinvenenthrombose erleiden.

Stellen Sie sich 10.000 Frauen zwischen 16 und 20 Jahren vor, die ein Jahr lang beobachtet werden. Alle diese Frauen sind SCHWANGER. In dieser Zeit werden ca. 40 Frauen eine tiefe Beinvenenthrombose erleiden.

Zu welchem Zeitpunkt treten tiefe Beinvenenthrombosen bei Einnahme der Antibabypille auf?
80 Prozent der tiefen Beinvenenthrombosen treten am Anfang der Einnahme der Antibabypille auf, innerhalb der ersten vier Monate.
Frauen, die schon länger die Antibabypille eingenommen haben, haben also ein viel geringeres Risiko, eine tiefe Beinvenenthrombosen zu erleiden als Frauen, die noch nicht lange die Antibabypille einnehmen.

Warum ist die eine Antibabypille sicherer als die andere?
Stellen Sie sich hypothetisch vor: vor 40 Jahren wäre die Antibabypille „Vierzig“ auf dem Markt eingeführt worden. Es gäbe 100 wissenschaftliche Untersuchungen über die Antibabypille „Vierzig“, die alle belegten, dass das Thromboserisiko ca. 5 von 10.000 Anwenderinnen ist.
Stellen Sie sich hypothetisch vor: vor
10 Jahren wurde die Antibabypille „Zehn“ auf dem Markt eingeführt. Es gibt 25 wissenschaftliche Untersuchungen über die Antibabypille „Zehn“, die alle belegen, dass das Thromboserisiko ca. 5 von 10.000 Anwenderinnen ist.
Auf Grund des längeren Beobachtungszeitraums und der höheren Anzahl an Untersuchungen des Antibabypillenpräparates „Vierzig“ wird das Präparat als „sicherer“ eingestuft.

© Herbert Wagner, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
Eisenbahnstr. 52., 50189 Elsdorf, Tel.: 02274 7927, Fax: 02274 4534
http://www.HerbertWagner.de                         E-mail: Praxis.Wagner.Elsdorf@t-online.de