Herbert Wagner
Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
Eisenbahnstr. 52
50189 Elsdorf
Tel.: 02274 7927

 

 

 

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Herpes genitalis

Herpes genitalis ist vom Ansehen her ähnlich den bekannten Herpesinfektion z.B.der Lippe, kann aber von der Ausdehnung viel größer werden. Erreger ist ein Virus, der sich im Rückenmark bzw. Nervenzellen befindet und die Beschwerden an ganz anderer Stelle verursacht. Zu Beginn bestehen nur einzelne Bläschen, die bald zusammenfließen und zu größeren Hautveränderungen führen. Die Bläschen platzen, geben ein klares Sekret ab und heilen nach einiger Zeit wieder narbenlos ab. - Der Erreger selbst bleibt ein Leben lang im Körper, meist führt es nie mehr zu einem Wiederaufflammen der Erkrankung. - Der Erreger kann jedoch, ohne daß körperliche Beschwerden bestehen, über die Sekrete im Intimbereich übertragen werden.

Übertragung
Die Übertragung erfolgt über das über sog. Ausscheider ohne Symptome (und virushaltige Sekret der Herpesbläschen bei Geschlechtsverkehr, welcher jedoch sehr unangenehm ist und meist unterbleibt).

Beschwerden
Zu Beginn der Infektion besteht ein einzelnes Knötchen/Bläschen, das meist als Fremdkörper empfunden wird. Die Zahl der Bläschen nimmt im weiteren Verlauf dann zu. Herpesbläschen im Intimbereich sind dann sehr schmerzhaft.

Therapie
Tabletteneinnahme (Aciclovir u.a.), Schmerzerleichterung.

© Herbert Wagner, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
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