Herbert Wagner
Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
Eisenbahnstr. 52
50189 Elsdorf
Tel.: 02274 7927

 

 

 

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"Spirale" = Intrauterinpessar
Methode durch die Abgabe von Kupfer in die Gebärmutterhalsflüssigkeit werden die ankommenden Samenzellen fast unbeweglich und können eine Eizelle im Eileiter (normalerweise Ort der Befruchtung) nicht befruchten (75% der Wirkung); durch Anwesenheit eines Kunststoffkörpers in der Gebärmutterhöhle wird eine möglicherweise doch befruchtete Eizelle nicht in der Gebärmutterschleimhaut eingepflanzt (25% der Wirkung); empfängnisverhütende Wirkung (3 oder 5 Jahre, Kupfer ist dann verbraucht)
Für wen Frauen, die wenigstens ein Kind geboren haben, Frauen, die aus medizinischen Gründen nicht mit der Pille verhüten sollten, Frauen, die häufig die Antibabypille vergessen
Für wen eher nicht geeigenet Frauen, die noch keine Kinder geboren haben (normalerweise), Frauen mit sehr starker Monatsblutung, Frauen mit Knoten der Gebärmutter oder angeborenen Fehlbildungen, Frauen mit Kupferallergie (sehr selten)
Nebenwirkungen längere Monatsblutung: eine Periode von bis zu 7 Tagen mit "Spirale" erachtet man als normal. - Oft wird die Blutung im Lauf der Zeit dann wieder kürzer und schwächer. Der Abstand zwischen den Blutungen wird durch die körpereigene Hormonproduktion geregelt. - Bauchschmerzen: selten versucht die Gebärmutter die "Spirale" auszustoßen. Entzündungen: sehr selten treten im Bereich der Gebärmutter und unter Umständen der Eileiter Entzündungen auf, die mit Schmerzen verbunden sind. Wird die Entzündung nicht behandelt, kann es zur Verklebung der Eileiter kommen (eine Schwangerschaft ist dann nicht ohne weiteres möglich).
Sicherheit Sehr sicher; bei regelmäßiger Lagekontrolle so sicher wie Antibabypille
Kosten Das Einlegen der "Spirale" für 5 Jahre kostet 220 €
Bemerkungen Von 1000 Frauen, die mit "Spirale" verhüten, haben 980 (abgesehen von der stärkeren Monatsblutung) keine unerwünschten Nebenwirkungen. - Die Kontrolle der korrekten Lage der "Spirale" durch Ultraschall ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung und muss privat bezahlt werden.

© Herbert Wagner, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
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