Herbert Wagner
Facharzt für Frauenheilkunde
und Geburtshilfe
Eisenbahnstr. 52
50189 Elsdorf
Tel.: 02274 7927

 

 

 

Empfängnis-verhütung
Schwangerschaft
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gynäkologische Infektionen
diverse Themen
 
 

 

NuvaRing

Methode

Der NuvaRing ist ein weicher, dünner, flexibler, durchsichtiger Kunststoffring, welcher die beiden Hormone Östrogen und Gelbkörperhormon enthält. Aus dem Ring werden kontinuierlich eine ähnliche Wirkstoffkombination wie in der Antibabypille freigesetzt. Die Anwendung des NuvaRings ist etwa wie die Anwendung der Antibabypille, nur das keine Pillen eingenommen werden (man kann also keine Pillen vergessen).
Der Vaginalring wird von der Anwenderin in die Scheide eingeführt, in der er für 21 Tage liegen bleibt und durch die Abgabe der beiden Hormone über die Vaginalschleimhaut den Zyklus und die Empfängnismöglichkeit beeinflusst.
Im Anschluss an die 3-wöchige Liegezeit wird der Ring entfernt und es folgt eine Woche ohne den Vaginalring. In dieser Zeit soll die Periodenblutung einsetzen, meist 3 Tage nach Entfernung des Vaginalringes. Nach einer Woche ohne Ring musss ein neuer Vaginalring für 3 Wochen eingelegt werden.
Für wen Frauen, die mit Pille verhüten würden
Frauen, die in der Vergangenheit häufig die Pille vergessen haben
Für wen eher nicht geeigenet Frauen, die aus medizinischen Gründen keine Antibabypille einnehmen dürfen
Frauen, die sich nicht vorstellen können, einen Fremdkörper dauerhaft in der Scheide zu haben
Frauen mit einer Allergie gegen einen Inhaltsstoff des Rings (selten)
Nebenwirkungen Die Nebenwirkungen auf den Blutdruck und die Blutgerinnung entsprechen in der Häufigkeit in etwa denen, wie sie bei der Pille auftreten.
Sicherheit Die Sicherheit ist bei korrekter Anwendung vergleichbar mit der Pille oder der Spirale. Wenn der Vaginalring für mehr als 3 Stunden aus dem Körper entnommen wird, sollte in diesem Zyklus ein zusätzliches Verhütungsmittel benutzt werden.
Kosten ca. 15 € pro Monat
Bemerkungen

Die exakte Lage des Vaginalrings in der Scheide ist nicht der entscheidende Moment. Er kann also nicht falsch in der Scheide platziert werden. Sollte der Vaginalring herausrutschen (z.B. beim Geschlechtsverkehr) kann er innerhalb von 3 Stunden wieder in die Scheide eingeführt werden, ohne die empfängnisverhütende Wirkung zu beeinträchtigen.
In klinischen Studien, die der Hersteller in Auftrag gegeben hat, waren 95% der Anwenderinnnen zufrieden oder sehr zufrieden mit diesem Verhütungskonzept. Sie berichteten über eine ausgezeichnete Zyklusstabilität.

© Herbert Wagner, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe,
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